Chip der Golfhamster fragt bei finkina nach

Chip der Golfhamster fragt bei finkina nach

Chip der Golfhamster fragt bei Natascha Großschädl-Fink nach. Sie produziert Handmade in Austria in liebevoller Arbeit, Mützen, Schals und vieles mehr.

Chip der Golfhamster fragt bei Natascha Großschädl-Fink von unserer neuen Marke finkina heute nach.

 

Natascha war jahrelang auf der LPGA und European Ladies Tour unterwegs. Sie kommt aus Österreich, hat einen wundervollen steirischen Akzent  und ist unheimlich witzig und gut drauf.

Sie hat das Label finkina ins Leben gerufen, welches handgemachte Produkte, wie Mützen, Schals, Taschen u.v.m. herstellt.

Seit 2009 ist Natascha im GC Murhof, Österreich zudem als Teaching Professional tätig.

Sie ist eine von 4 Pros und hauptverantwortlich für das Kidstraining, dass 2 x die Woche stattfindet. Desweiteren gibt sie natürlich auch Einzel- und Gruppenunterricht und spielt auch gerne mit Schülern und Hotelgästen am Platz. Da sie auch Mutter von einem jungen ambitionierten Golfer ist, hat sie den Rundumblick, was das Thema Kinder- und Jugendgolf an geht.

Das ist für uns von Fairwaykids4Golf Grund genug, bei Natascha genauer nachzufragen.

 

Chip: Natascha, Du bist neben Deiner Leidenschaft zum Golfen auch kreativ unheimlich tätig. Wie kam es dazu, dass finkina entstanden ist?
 

Natascha: Dass ich gerne dem Handwerk nachgehe, steht immer schon in meinem Playing Profil auf der LET. Es macht mir einfach irrsinnig viel Spaß, aus fast nichts etwas zu kreieren, etwas in der Hand zu halten. Als Teaching Pro und Jungmami hatte ich im Winter nicht viel zu tun und fing an, mir Mützen zu stricken, bunt und laut so wie ich auch bin. Außerdem sah ich nirgendwo Mützen mit einem Golfzeichen darauf und so brachte ich mir selbst bei, wie man auf etwas Gestricktem etwas anbringen kann. Die Mitglieder im Club wurden darauf aufmerksam und so nahm alles seinen Lauf. Zuerst nur Strickmützen und im Jahr darauf wollte ich die Mützen innen mit Jersey füllen. Ich  kaufte mir eine Nähmaschine und dann kam die Geschichte so richtig ins Rollen. Meine Mutter war Modedesigner und vielleicht hat sie mir doch was mitgegeben. Inzwischen mache ich auch kleine und große Taschen, Rucksäcke, verziere Handtücher usw. Und hab mich auf Golfaccessoires spezialisiert.
 

Chip: Welche Materialien verwendest du?
 

Natascha: Bei den Strickmützen verwende ich inzwischen hauptsächlich 100% Merinowolle in 3 verschiedenen Stärken. Ich musste lange suchen, bis ich eine Wolle in einem großen Farbspektrum fand. Für die genähten Mützen und Loops verwende ich sehr gerne Baumwolljersey, Strickstoffe, Fleece, eigentlich alles was dehnbar ist. Für die Innenseite meist eben den Baumwolljersey so dass man was Gutes direkt am Kopf hat. Man kann die Mützen und Stirnbänder dann auch gut für’s Fitnesstraining verwenden.
 

Chip: Wie lange dauert die Produktion von einem Teil bspw. einer Mütze?
 

Natascha: Das ist verschieden. Gestricktes und Taschen brauchen schon seine Zeit, genähte Stirnbänder, Loops und Mützen gehen da viel schneller. Aber nachdem ich eigentlich hauptsächlich Unikate und personalisierte Produkte herstelle, dauert das auch wieder länger.  Ich bespreche mit meinen Kunden aus welchem Stoff sie etwas haben möchten, welche Details darauf sein sollen, welche Größe und dann habe ich entweder einen Stoff oder Wolle zu Hause oder ich gehe auf die Suche. Habe ich alles zu Hause und nichts anderes zu erledigen, kann ich das an einem Tag erledigen und man kann die Sachen bei mir holen oder auf die liebe Post warten. Innerhalb Österreich geht das in 2-3 Tagen, nach Deutschland eine gute Woche.
 

Chip: Wer trägt überwiegend Deine Produkte, nur Golfer?
 

Natascha: Überwiegend würde ich die Frage bejahen, da ich meine Sachen in 2 ProShops rund um Graz verkaufe und sonst sind meine Produkte, nur auf einer Facebookseite finkina – handcraft&design zu sehen, und ein bissl auf Instagram... Unser bester Spieler Bernd Wiesberger trägt ab und zu etwas von mir und Anna Nordqvist hat mir heuer ein Bild von der British Open geschickt, wo sie ein Stirnband unter der Kappe trägt.
 

Chip: Dein Sohn spielt Golf, sogar ziemlich erfolgreich schon. Kannst Du uns kurz erzählen, mit welchem Alter er angefangen hat und welche Ausrüstung seine erste war?
 

Natascha: Seine ersten Plastikschläger bekam Pauli sobald er stehen konnte, aber dass Golf bei uns in der Familie ganz weit oben steht, hat er sicher schon viel früher mitbekommen, da er mit uns immer schon im Golfcart mitgefahren ist. Und zuhause bei uns steht auf unserer überdachten Terrasse ein Netz und eine Abschlagmatte, und ich kenne keinen Tag, an dem mein Mann keine Bälle geschlagen hat (lacht). Mit 2 Jahren bekam er ein Minibag mit einem 7er Eisen, ein Rescue und einen Putter von US-Kidsgolf. Und so mit 2 Jahren und 3 Monaten ging es dann los. Am Heimweg von der Kinderkrippe fährt man an einer kleinen Golfanlage vorbei und ich musste fast jeden Tag mit Paul abbiegen und er spielte einen Kübel Bälle. Jetzt ist er 8 Jahre alt und hat ein Handicap von 26.5.
 

Chip: Kannst Du uns ein bisschen was von seinem Training erzählen, trainierst Du ihn z.Bsp.? 
 

Natascha: Da ich für's Kindertraining bei uns im Club zuständig bin, lernt er natürlich hauptsächlich von mir. Wir sind aber meist zu zweit und teilen die Gruppe in verschiedene Spielstärken ein, wo ich meistens die unerfahrenen Kinder unterrichte. Aber ich bin eigentlich sehr froh darüber, als Mama ist das oft nicht so einfach!! Das Training dauert 90 Minuten (2x die Woche) mit 5 bis 12 Kindern und besteht aus vielen kleinen Wettbewerben, wo wir Trainer auch darauf schauen, dass alle eine Chance haben. Wir spielen gerne zum Aufwärmen eine Art Baseballspiel mit Softbällen und den SNAG Schlägern, bauen dann gerne auch einen technischen Teil ein, und dann geht’s wieder ans Spielen. Oft gehen wir auch auf den Platz. Es soll vor allem Spaß machen, sonst hören zu viele wieder auf und wir zerbrechen uns ständig den Kopf, um gute Spieler zu finden oder zu erfinden. Ich arbeite im Club mit sehr guten Kollegen zusammen, die auch schon das österreichische Nationalteam unterrichtet haben und viel Erfahrung haben. Das macht es natürlich leichter!!
Zusätzlich spielt Paul mit seinem Vater sicher 4 x die Woche am Platz. Er fragt mich dazwischen, wieso er nicht jeden Tag gehen kann. Wenn das Wetter nicht gut ist, spielt er Golf auf der Wii und liebt es auch die Turniere im TV anzusehen. Er kennt alle Namen und weiß um die Stärken jedes einzelnen Spielers. Und wenn er mal das I-Pad hat, sieht er sich Videos von Kindern und Jugendlichen auf YouTube an, die ein Golfvideo gemacht haben. Er liebt einfach Golf!!
 

Chip: Ja wirklich, das klingt nach einem, der richtig viel Freude am Golfen hat!
Vielen Dank für Deine Zeit, liebe Natascha. Wir freuen uns darauf, mit Dir zusammen zu arbeiten und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und viele weitere kreative tolle Ideen! Pauli wünschen wir viel Spaß an dem tollen Sport Golf und freuen uns darauf, weiterhin von ihm zu hören!


Mehr über Natascha finden Sie bei uns im Shop bei Pratkitsches für die Runde.  

 

 

 

 

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